Disziplinen Sportwettkämpfe

Disziplinen Sportwettkämpfe

Clanwettkämpfe (Light weight)

Einzelwettkämpfe (Heavy weight)

  • Putting the stone (Steinweitwurf)
  • Tossing the caber (Baumstammwerfen)
  • Tug o’ wa’ (Seilziehen)
  • Highland Slalom: Teamkoordination und Schnelligkeit ist gefragt. Details folgen
  • Putting the stone (Steinweitwurf)
  • Tossing the caber (Baumstammwerfen)
  • Throwing the weight over the bar (Gewichthochwurf)
  • Throwing the hammer (Kettenhammer)

 

Putting the stone (Steinweitwurf)

Ziel dieser Disziplin ist es, innerhalb eines abgegrenzten Feldes, einen Stein so weit wie möglich zu werfen.

A-Heavy Weight (Einzel): 10 kg
B-Heavy Weight (Einzel): 10 kg
Light Weight (Clans): 7 - 8 kg
 Women Weight (Clans Frauen): 4 - 5 kg

  • Die Wurfzone wird seitlich durch parallel gezogene Linien und einer Grundlinie abgegrenzt. Der Anlauf ist nach Braemarregel festgelegt. Heavy-Weights A und B werfen aus dem Stand ohne Anlauf.
  • Clans haben 5 Meter Anlauf Der Teilnehmer darf die Grundlinie nicht übertreten, sonst wird der Wurf für ungültig erklärt.
  • Das Sportgerät muss innerhalb der Begrenzung landen, sonst wird der Wurf für ungültig erklärt. Die Abwurfzone muss durch den markierten Ausgang verlassen werden. Ansonsten wird der Wurf nicht gewertet.
  • (Nur Clan) Jedes Clanmitglied darf während des Wettkampfes zwei Würfe tätigen, der beste Wurf zählt. Die Weiten der Clanmitglieder werden zusammen gezählt und ergeben pro Clan die Wertung.
  • (Nur Heavy Weight) Die Heavy Weight-Teilnehmer haben drei Würfe, wobei der beste Wurf für die Ranglistenwertung berücksichtigt wird.
  • Jeder Wurf wird von der Grundlinie der Abwurfzone bis zur nächstgelegenen Mulde im Boden, die durch den Aufprall des Steines erfolgte, gemessen.
  • Der Stein muss mit einer Hand und bis zum Stoss am Hals liegend geworfen werden. Jede Wurftechnik kann benutzt werden sofern die eben genannten Regeln befolgt werden. Der Wurf wird gewertet, sofern er von der Jury als korrekt befunden wurde.
  • Harze, Magnesium oder sonstige Hilfsmittel sind gestattet.

 

Tossing the caber (Baumstammwerfen)

Ziel des caber toss ist es nicht, den Stamm möglichst weit, sondern in möglichst gerader Linie zu werfen. Bleibt der Stamm schräg liegen, dann wird der Werfer mit Punktabzug bestraft, der umso höher ausfällt, je grösser die Winkelabweichung ist. Kippt der Stamm nach dem Auftreffen in Richtung des Werfers zurück, dann ist der Punktabzug noch höher.

A-Heavy Weight (Einzel): 5 – 5.5 m, 40-50 kg
B-Heavy Weight (Einzel): 4.5 – 5 m, 30 - 40 kg
Light Weight (Clans): 4.5 – 5 m, 30 - 40 kg
Women Weight (Clans Frauen): 3.5 – 4 m, 25 – 30 kg

  • Der Stamm wird für das Clanmitglied aufgestellt, mit dem schweren Ende Überkopf.
  • Der Versuch beginnt, sobald das Clanmitglied den Stamm vom Boden anhebt. Das Anheben erfolgt ohne Hilfe durch ein anderes Clanmitglied. Wenn das Clanmitglied das dünne Ende zurück auf den Boden stellt nachdem er es angehoben hat, gilt dies bereits als ein Wurf.
  • Der Teilnehmer muss den Stamm innerhalb einer seitlich begrenzten Zone hineinwerfen. Wird die Zone nicht getroffen – bzw. ragt ein Teil des Stammes aus der Zone – so gilt der Wurf als ungültig.
  • Dem Clanmitglied stehen 6 Meter Anlaufzone zur Verfügung, innerhalb dieser Zone kann er den Caber von einer beliebigen Stelle werfen.
  • Es gibt Punkte für: das Aufrichten, das Balancieren, das Überwerfen sowie der Liegeposition des Cabers (nur für den Clanwettkampf gültig).
  • (Nur Clans) Jedes Clanmitglied hat zwei Würfe. Die Punktezahl aller Clanmitglieder werden zusammen gezählt.
  • (Nur Heavy Weight) Teilnehmer der Heavy Weight Kategorie haben drei Würfe.
  • Harz oder Magnesium ist erlaubt.
  • Der Baumstamm wird angehoben und nach einem Anlauf so geworfen, dass er möglichst auf einer gedachten 12:00 Uhr-Linie liegen bleibt. Die Anlaufstrecke kann durch den Wertungsrichter begrenzt werden, wenn die Sicherheit des Publikums oder der Teilnehmer gefährdet ist.
  • Die Wertung erfolgt nach dem Schema eines Uhrzeigers. Hierbei kann die Bezeichnung: 9 Uhr, 10 Uhr, etc. oder auch 5 vor 12, 10 vor 12 etc. angewendet werden.
  • Wenn der Athlet den Baumstamm geworfen hat, muss er solange stehen bleiben, bis der Wertungsrichter die genaue Position des Stammes bestimmt hat. Landet der Baum nicht direkt vor, sondern links oder rechts vom Aktiven, zahlt die Position, die das dünne Ende des Stammes zum Aktiven einnimmt.
  • Beim Tossing the caber sind mindestens zwei Wertungsrichter notwendig.
  • Ein Wertungsrichter folgt dem Athleten bei seinem Versuch und ermittelt bei einem Überschlag die genaue Position. Gewertet wird die Position auf der der Baumstamm landet. Springt oder rollt der Baumstamm danach zur Seite weg, ist das nicht von Bedeutung.
  • Ein zweiter Wertungsrichter ermittelt den Anstellwinkel, wenn ein Baumstamm sich nicht überschlägt. Je grösser der Winkel, desto besser der Wurf. Der Seitenrichter entscheidet auch, ob ein Stamm sich wirklich überschlagen hat, oder ob er nur zur Seite weggekippt ist.
  • A-Heavy: Tossing the caber wird in zwei Runden ausgetragen.
  • Hierbei wird die erste Runde mit einem Qualifikationsstamm ausgetragen. Alle, denen ein Überschlag, egal auf welcher Position, gelingt, tragen danach eine Endausscheidung mit einem schwierigeren Baumstamm aus. Die Aktiven ohne Überschlag in Runde 1 scheiden aus.
  • Wertung

 

Throwing the weight over the bar (Gewichtshochwurf)

Ziel dieser Disziplin ist es, ein das Gewicht über eine vorgegebene Höhe zu befördern, die durch eine Latte markiert ist.

A-Heavy Weight (Einzel): 25.4 kg
B-Heavy Weight (Einzel): 19 kg
Light Weight (Clans):19 kg
Women Weight (Clans Frauen):9 kg

  • Der Athlet steht mit dem Rücken zur Messanlage und wirft das Gewicht über den Kopf und über die Messlatte. Der Athlet muss das Gewicht mit einer Hand werfen.
  • (Nur Heavy Weight) Jeder Teilnehmer hat maximal drei Versuche pro Höhe. Wer auf einer Höhe drei Fehlversuche hat,   scheidet aus. Die Teilnehmer können selber entscheiden, bei welcher Höhe sie einsteigen. Im Wettkampfverlauf können Höhen ausgelassen werden.
  • Wer bereits einen missglückten Versuch auf einer Höhe hat, kann diese NICHT mehr auslassen.
  • (Nur Clans) Alle Mitglieder treten den Wettkampf an. Die besten Würfe jedes Mitgliedes werden für die Rangliste zusammengezählt. Jedes Mitglied hat insgesamt nur drei Würfe zur Verfügung.
  • Berührt das Gewicht die Latte ohne sie hinunter zustossen oder zu durchbrechen, wird der Wurf als erfolgreich gewertet.
  • Wettkampfteilnehmer und Wertungsrichter einigen sich auf eine Einstiegshöhe, hierbei hat der Wertungsrichter die entscheidende Stimme.
  • Die Steigerung der Höhe erfolgt in der Regel in max. 20 cm-Schritten. Im Wettkampfverlauf und bei bereits reduziertem Teilnehmerfeld kann die Höhensteigerung auf Wunsch der Aktiven und mit Zustimmung des Wertungsrichters variieren.
  • Magnesium ist erlaubt, Harze oder sonstige Hilfsmittel sind verboten.
  • (Nur Clans) Die Disziplin wird Clanweise bestritten.
  • (Nur Heavy Weight) Erreichen zwei Teilnehmer die gleiche Höhe, ist derjenige besser platziert, der weniger Versuche hierfür benötigt hat. Herrscht auch hier Gleichstand, wird die nächste kleinere Höhe herangezogen. Dies geschieht so lange, bis eine Entscheidung getroffen werden kann. Sind alle Versuche identisch, werden die Punkte geteilt, ausgelassene Höhen werden hierbei nicht berücksichtigt.

 

Throwing the hammer (Kettenhammer)

Ziel dieser Disziplin ist es, den Hammer so weit wie möglich innerhalb des markierten Feldes zu werfen.

A-Heavy Weight (Einzel): 25.4 kg
B-Heavy Weight (Einzel): 12.7 kg
Women Weight (Clans Frauen): 6.35 kg

  • Die Wurfzone wird seitlich durch parallel gezogene Linien und einer Grundlinie (Balken) abge- grenzt. Der Abwurfbereich beträgt: 1.40 x 2.70 m
  • Der Teilnehmer darf die Grundlinie nicht übertreten, sonst wird der Wurf für ungültig erklärt.
  • Während des gesamten Versuchs muss immer mindestens ein Fuss innerhalb des Abwurfbereichs bleiben. Zu Beginn und zum Ende eines Wurfs darf sich ein Fuss ausserhalb der Seitenlinie befinden. Die Würfe müssen kontrolliert beendet werden. Stürzt ein Teilnehmer, berührt er mit der Hand den Boden, stolpert er aus dem Abwurfbereich etc. gilt der Versuch als ungültig.
  • Das Sportgerät muss innerhalb der Begrenzungen landen, sonst wird der Wurf für ungültig erklärt.
  • Jeder Teilnehmer darf während des Wettkampfes drei Würfe tätigen, wovon der Weiteste für diese Disziplin angerechnet wird.
  • Jeder Wurf wird von der Grundlinie der Abwurfzone bis zur nächstgelegenen Mulde im Boden, die durch den Aufprall des Gewichtes erfolgte, gemessen.
  • Die Gesamtlänge von Griff, Kette und Gewicht darf nicht mehr als 45.7 cm betragen.
  • Das Gewicht darf nur mit einer Hand geworfen werden.
  • Drehende Bewegungen sind erlaubt und auch traditionell.
  • Die Abwurfzone muss durch den markierten Ausgang verlassen werden. Ansonsten wird der Wurf nicht gewertet.
  • Magnesium ist erlaubt, Harze oder sonstige Hilfsmittel sind verboten.

 

Tug o’ wa’ (Seilziehen)

Das Ziel beim Seilziehen ist, die gegnerische Mannschaft auf seine Seite zu ziehen und damit das Match zu gewinnen.

  • Nockenschuhe sind ausschliesslich bei dieser Disziplin erlaubt, Harz und Magnesium oder anderer Hilfsmittel an den Händen sind verboten.
  • Die 4 Teilnehmer jedes Clans stehen sich in einer Reihe gegenüber und halten gemeinsam ein gespanntes Seil in den Händen.
  • Das Seil ist durch Markierungen in vier Teile unterteilt. Eine Markierung befindet sich in der Mitte des Seils. Je eine Markierung befindet sich links und rechts, 3 Meter, von der mittleren Markierung. Am Boden befindet sich eine Markierung (Linie), die das Spielfeld in zwei Teile teilt.
  • Auf Kommando versuchen die Clans, den anderen Clan über die Markierungslinie am Boden in die eigene Hälfte zu ziehen.
  • Die Markierung jenes Team, welche zuerst über die Linie gezogen wird, hat sofort verloren.
  • Ist nach 60 Sekunden keine Entscheidung gefallen, gewinnt jenes Team, das mehr vom Seil in seine Spielfeldhälfte gezogen hat.
  • Es wird im K.O.-Modus gezogen. Gewinnt ein Team, bleibt es im Tableau und kommt eine Runde weiter bis zum Final.

 

Scottish Hammer (Hammerwurf, nur Einzel, A-Heavy)

Ziel dieser Disziplin ist es, den Hammer so weit wie möglich innerhalb des markierten Feldes zu werfen.

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